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Knieknee

Das Kniegelenk: Rockn’ Roll.

Bewegungs-Dynamik selbst auf Abwegen. Hier spielt die Musik der Fortbewegung.

Was kann das Kniegelenk?

Es koordiniert die Fortbewegung.
Das Kniegelenk ist das Übertragungsgelenk zwischen Ober- und Unterschenkelknochen und damit unser wichtigstes "Fortbewegungs-Gelenk". Prinzipiell zählt es wie Ellenbogen- und Sprunggelenk zu den so genannten Scharniergelenken, die wir beugen und strecken können. Damit nicht genug...

Es beherrscht das sanfte Gleiten.
Das Knie beherrscht anders als Ellenbogen- und Sprunggelenk eine Roll-Gleitbewegung: Wenn wir das Knie beugen und strecken, begleitet ein minimales Gleiten zwischen Ober- und Unterschenkelknochen die Bewegung. Ideal für's Gehen!

Es hat starke Partner.
Damit wir stabil stehen und gehen können, benötigt die komplexe Biofeinmechanik Sicherheit. Dafür sorgen: - Die umgebende Muskulatur - Die Menisken - Das Innen- und Außenband - Die Kreuzbänder als wichtigste Partner der "Roll-Gleit-Bewegung" im Kniegelenk.

Was kann passieren?

Stop & go & Domino.
In den gängigen Sportarten verletzen wir uns das Knie am häufigsten. Schließlich lastet unser Körpergewicht darauf.

In der Folge einer "sportlichen" Überlastung kann es zu einer Verkettung von Verletzungen kommen: Bänder werden überdehnt, reißen teilweise oder ganz. Auch Meniskus und Knorpel können Schaden nehmen.

Was ist passiert?

Vollbremsung: Das zieht gewaltig.
Man stelle sich vor: Maximalkraft wirkt plötzlich auf das Kniegelenk, der Unterschenkel bleibt stehen, während der Oberschenkel "weiterläuft"... Kein Wunder, dass die Kniebänder verletzt sind.

Akute Bänderverletzung.
Der Fußballer hat sich das Knie verdreht. Meistens ist das vordere Kreuzband verletzt oder gerissen.

Chronischer Knorpelschaden.
Zu lange belastet:
Ein Marathonläufer, der täglich 20 Kilometer bewältigt. Mögliche Folge: Die ständige Überbelastung führt zu Knorpelschäden.

Zu stark belastet:
Der Gewichtheber, der im Training 200 Kilo stemmt und dabei immer wieder Kniebeugen macht: Ein wiederholtes, also chronisches Überfordern des Gelenks kann Knorpelschäden verursachen, etwa am Meniskus im Knie. Und das, obwohl alle Bänder völlig in Takt geblieben sind.

Was muss passieren?

Der Funktion folgen.
Wenn das Gelenk nicht mehr durch arthroskopische Maßnahmen versorgt werden kann, wenden wir ein möglichst schonendes offenes OP-Verfahren an, sprich: Möglichst kein Ablösen von Muskel und Sehne, sondern lediglich ein Verdrängen, ganz im Sinne unseres Grundsatzes: die Funktion Ihrer Gelenke zu erhalten und die Rückkehr in den Alltag bestmöglich zu erleichtern.

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Dr. med. Alfred Eichbichler · Dr. med. Martin Nolde & Dr. med D. Hausmann · Richard-Strauss-Str. 82 · 81679 München · Tel. 089 - 995 299 92-0 · email: info [at] orthopraxx.de

Arthroskopie am Kniegelenk I Kniesch. und Meniskus I Kreuzband I Knorpelther. I Minimalinvasive Chirurgie I Zentrierung der Kniescheibe bei Luxation I Minimalinvasives Verf. bei Kreuzbandriss + Meniskusschaden